Unser Kindergarten existiert mittlerweile über 30 Jahre. Seit dem Kindergartenjahr 2015/2016 können durch den Erweiterungsbau 50 Kinder in einer verlängerten Vormittags- und einer Ganztagsgruppe betreut werden. Wir bieten den Kindern und ihren Familien einen Ort der Geborgenheit, der Raum und Zeit gibt für das soziale Miteinander.

Engagierte Erzieherinnen bieten als Team eine 9stündige Öffnungszeit an. Im Erzieherinnenteam wird regelmäßig über die Anforderungen, die die Gesellschaft an Kind und Familie stellt, diskutiert, denn seit einigen Jahren ist im Kindergarten spürbar, dass sich die Lebenswirklichkeit in der heutigen Gesellschaft  entscheidend verändert hat.

K I N D S E I N heute: Das heißt

Jedes Kind bringt eine göttliche Neugier mit.

Albert Einstein

Kinder können nicht gebildet werden, Kinder bilden sich selbst. Sie wollen lernen, wenn sie nicht nur belehrt werden, sondern selbst lernen dürfen.

Sie haben ein Recht auf Bildung, auch im Kindergarten. Hier sollen sie aber nicht „auf die Schule vorbereitet werden", hier soll keine Vor- Schule stattfinden.

Nein, Kinder wollen sich im Kindergarten ein Bild von der Welt machen, vor allem mit Hilfe ihrer Handlungsfähigkeit, die sie in einem Erfahrungsraum erproben können.

Kinder haben ein großes Vergnügen daran zu lernen, zu  verstehen, zu wissen und sich an Problemen zu messen, die größer sind als sie.

Carla Rinaldi

Der Kindergarten zeigt sich als ein

- Ort des Spiels, der Auseinandersetzung, Experimente, Aktionen und Entdeckungen

- Ort der reichhaltigen Erfahrungen und Erlebnisse, der Fragen und des Forschens sowie Gestaltens

- Ort der Beziehung und Erziehung, Bildung und Betreuung

. . . und für einige als Ort der Familie.

 Wir müssen das Kind Kindsein lassen.

Die ausgedehnte Kindheit braucht das Kind für sein besonderes Werden!

Mater Margarete Schörl (1912-1991)

 Im Alltag des Kindergartens gibt es  unzählige Anlässe, die uns für religiöse  Dimensionen öffnen:

Bildung als Prozess der Entwicklung und Entfaltung

Bildung ist als Persönlichkeitsbildung zu betrachten, nicht als Informations- und Wissensvermittlung, die nur zur Weitergabe von Kenntnissen und Fertigkeiten dient.

Bildung in Beziehung

Bildung im Dialog und Austausch mit dem und den ANDEREN.

Bildung heißt Begleitung der Kinder in ihren Fragen, ihren Deutungen, ihren Gefühlen.